Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum Schattenburg

Das Heimatmuseum Schattenburg in Feldkirch ist in der bis über die Grenzen Vorarlbergs hinaus bekannten Schattenburg untergebracht.

Erbaut wurde die Schattenburg vor rund 800 Jahren und war bis 1390 Stammsitz der Grafen von Montfort-Feldkirch . Von 1390 bis 1773 Vogtburg der Habsburger.

Die erste Bauphase seit ca. 1190 unter Hugo I. von Montfort, dem Gründer der Stadt, umfasste den 16×12 m großen und 21 m hohen Bergfried sowie den Palas, das Wohngebäude und die verbindenden Mauern, Gräben und die Zugbrücke.

Im 13. und 14. Jahrhundert blieb die Burg militärisch unbezwungen (Belagerungen in den Jahren 1269 und 1345). Im Apenzeller Krieg wurde die Burg 1406 zerstört, jedoch der Wiederaufbau von König Ruprecht zwei Jahr später gestattet.

Wichtige Ausbauten und Umgestaltungen wurden unter Graf Friedrich von Toggenburg (1416-1436) und unter dem Vogt Hans von Königsegg um 1500 durchgeführt.
Nach dem Auszug des Vogteiamtes wurde die Burg mehrfach zur Versteigerung ausgeschrieben und 1813 sollte sie sogar abgebrochen werden. 1825 erwarb dann die Stadt Feldkirch das heruntergekommene Gemäuer um 833 Gulden.
Die Schattenburg diente nun als Kaserne und später als Armenquartier.

Die Rettung und Wiederbelebung verdankt die Burg dem 1912 gegründeten Museums- und Heimatschutz-Verein für Feldkirch und Umgebung.
In den ebenerdig gelegenen Räumen beherbergt die Burg eine Schlosswirtschaft, die heute ebenso bekannt ist wie das Heimatmuseum, das sich in den Obergeschoßen befindet.

Kontakt
Heimatpflege- und Museumsverein Feldkirch
Burggasse 1
6800 Feldkirch

T +43 5522 71982

Heimatmuseum Schattenburg